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14. April 2005 beschloss der Haupt- und Finanzausschuss
der Stadt Hattingen die Durchführung der Aktion "Stolpersteine"
des Kölner Künstlers Gunter Demnig. Die Initiative,
an Hattinger Opfer des Nationalsozialismus durch die Verlegung
von "Stolpersteinen" zu erinnern, kam aus der
Hattinger Bevölkerung. Spontan bewarben sich zahlreiche
Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Patenschaft
für einen "Stolperstein" übernehmen
zu dürfen.
So
konnten am 13. Dezember 2005 auch in Hattingen die ersten
elf "Stolpersteine" von Gunter Demnig verlegt
werden. Elf Hattinger Opfer des Nationalsozialismus,
elf Menschen, elf erschütternde Schicksale.
Die
10 X 10 Zentimeter großen Messingplatten auf den
"Stolpersteinen" können lediglich Raum
für die wichtigsten Lebensdaten der jeweiligen
NS-Opfer bieten. In "Stolpersteine" für
Hattingen 2005 stellt Stadtarchivar Thomas Weiß
die elf Menschenschicksale ausführlich vor. Diese
Biographien bezeugen: Ob Hausfrau, Bibelforscher, Klempner,
24-Jähriger, Künstlerin, Jude, Kaufmann, Fabrikarbeiterin,
katholischer Priester oder Witwe, es konnte jeden treffen.
Der Nazi-Terror schlug nicht nur in Auschwitz oder den
anderen bekannten Vernichtungslagern zu, sondern fand
seine Opfer auch vor der Haustür, bei uns in Hattingen.
Für Fragen und Anregungen steht das Stadtarchiv
Hattingen gerne zur Verfügung.
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